Heute vor 78 Jahren: Bauantrag der Conti zur Erweiterung ihres KZ Limmer
Am 10. September 1944 stellt die Bauabteilung der »Continental Gummi-Werke A.-G.« einen Bauantrag, um ihr KZ Limmer zu erweitern.
Am 10. September 1944 stellt die Bauabteilung der »Continental Gummi-Werke A.-G.« einen Bauantrag, um ihr KZ Limmer zu erweitern.
Am 1. September 2022 laden der Verein »Gegen das Vergessen ./. NS-Zwangsarbeit« und das ZeitZentrum Zivilcourage der Landeshauptstadt Hannover herzlich ein zur Vorstellung des auf deutsch übersetzten Buches »Von Verzweiflung und der Sehnsucht nach Freiheit« von René Baumer, einem früheren französischen Häftling des KZ Stöcken.
Der Verein »Gegen das Vergessen ./. NS Zwangsarbeit e. V.« lädt herzlich zu seiner 11. Fahrradtour zu Gedenkorten zum Thema »Zwangsarbeit in Hannover«, Mahnmalen und Stationen der Erinnerungskultur ein. Los geht es am 4. September um 10:00 Uhr an der Ecke Schulenburger Landstraße / Friedenauer Straße.
Am 14. Juli 1944 legen französische Gefangene des KZ-Conti Limmer als Akt des Widerstands an ihrem Nationalfeiertag die Arbeit für eine Schweigeminute nieder. In der folgenden Nacht gelingt einer von ihnen die Flucht.
Am Samstag, 18. Juni 2022, findet in der Sackmannstraße in Limmer von 15.00 bis 19.00 Uhr ein buntes Stadtteilfest mit Kinderprogramm & ‑Sponsorenlauf, Streichquartett & Chor, Speisen & Getränken und vielem anderen mehr statt. Auch der Arbeitskreis »Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer« ist mit einem Infostand dabei.
Am 5. Mai 2022 wurde in der Michaeliskirche in Hannover-Ricklingen das Gute-Nacht-Lied »Bonsoir« der französischen Gefangenen des KZ Conti-Limmer aufgeführt. Da nur der von Madeleine Guèrin verfasste Text überliefert ist, hat es der hannoversche Komponist Andreas Schmidt, der auch die Aufführung leitete, neu vertont. Die Aufzeichnung kann auf YouTube angehört und ‑gesehen werden.
Vom 9. bis zum 30. Mai zeigt das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die Ausstellung »›… unmöglich diesen Schrecken aufzuhalten‹ – Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück«. Unter den Vorträgen im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Montag, 9. Mai 2022, 16:00 Uhr, ist auch ein Bericht unseres Arbeitskreises über die medizinische Situation im Frauen-KZ Conti-Limmer in Hannover.
Über 60 Menschen nahmen am 10. April an der Gedenkveranstaltung zum 77. Jahrestag der Befreiung des KZ Conti-Limmer teil. Im Mittelpunkt standen dieses Jahr Texte, in denen Überlebende dieses Lagers über ihre Gefühle nach der Befreiung und die Folgen der KZ-Gefangenschaft berichten.
Wie verhielten sich KZ-Aufseherinnen inhaftierten Frauen gegenüber? Dieser Frage ging der Historiker Johannes Schwartz am 3. April 2022 in einem wissenschaftlichen Vortrag in der Gedenkstätte Ahlem nach – auch am Beispiel des KZ Conti-Limmer. Der Vortrag wurde auf Video aufgezeichnet und kann auf dem YouTube-Kanal der Gedenkstätte Ahlem angesehen werden.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkveranstaltung des Arbeitskreises »Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer« am 77. Jahrestag der Befreiung am Sonntag, 10. April 2022, stehen Texte, in denen Überlebende dieses Lagers über ihre Gefühle nach der Befreiung und die Folgen der KZ-Gefangenschaft berichten.
Am 19. März 1945 starb im KZ Conti-Limmer die 44-jährige Gefangene Julienne Trouet.
Kurz vorgestellt: neuere Publikationen, die einen Bezug zum KZ-Außenlager Conti-Limmer haben.
»Wir wollen uns wieder versammeln – Veranstaltungskalender des Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e. V., Januar–August 2022« erschienen.
In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar 1945 wurde das KZ-Außenlager Langenhagen durch einen Luftangriff zerstört. Die fast 500 Gefangenen wurden in das KZ der Continental AG in Hannover-Limmer verlegt, in dem nun schlagartig doppelt so viele Frauen eingesperrt waren wie zuvor.
Am 16. Dezember 1944 kam aus dem KZ Watenstedt/Leinde ein Transport mit 250 weiteren Deportierten im KZ Limmer in Hannover an.
Am 10. Dezember hat – per Zoom als Online-Konferenz – die Bürger*innenbeteiligung der Landeshauptstadt Hannover zur Gestaltung des zukünftigen Gedenkortes für das Frauen-KZ der Continental AG in Hannover-Limmer stattgefunden. Auf der mit über 50 Teilnehmenden sehr gut besuchten Veranstaltung wurde nach angeregter Diskussion das Plazet für den Bau gegeben.
Bei der Gedenkveranstaltung am Mahnmal in der Hackethalstraße soll der Opfer des Nationalsozialismus und insbesondere der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 6. Januar 1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt.
Nicht wie bislang angekündigt am 25. November, sondern jetzt am 10. Dezember 2021 um 19:00 Uhr werden im Rahmen einer Online-Videokonferenz zwei Entwurfspläne für den geplanten Gedenkort für das ehemalige Frauen-Konzentrationslager Conti-Limmer in der Wasserstadt Limmer öffentlich vorgestellt und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Beteiligung an der Veranstaltung eingeladen!
Am 8. November 2021 verstarb in Paris im Alter von 97 Jahren Frau Dr. Annette Chalut, ehemalige Gefangene des KZ Conti-Limmer.
Zur Pogromnacht am 9./10. November 1938 in Hannover-Limmer
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