Autor: Admin

Laura Pohl und Goran Stevanović | Foto: Tim Rademacher

Eindrucks­vol­les Gedenk­kon­zert am 9. April 2017

Über 180 Menschen hörten am 9. April 2017 in der St. Nikolai-Kirche Lieder, die Gefan­gene des KZ Conti-Limmer vor über 70 Jahren gesun­gen hatten. Am Vorabend des Jahres­tags der Befrei­ung des Lagers trug Laura Pohl (Sopran) eindrucks­voll und berüh­rend die fran­zö­si­schen, polni­schen und russi­schen Lieder vor. Goran Steva­no­vić beglei­tete sie dabei auf dem Konzert­ak­kor­deon.

Stacheldraht mit Wassertropfen | inkoalseibua, www.pixabay.com

»Wir sangen, um unsere Tränen zu verber­gen« | Gedenk­kon­zert am 9. April 2017

Zur Feier der 72. Wieder­kehr des Jahres­tags der Befrei­ung des KZ-Außenlagers Conti-Limmer lädt der Arbeits­kreis »Ein Mahn­mal für das Frauen-KZ in Limmer« am Sonn­tag, 9. April 2017, zu einem Gedenk­kon­zert in der Kirche St. Niko­lai, Sack­mann­straße 26, ein. Laura Pohl (Sopran) und Goran Steva­no­vić (Akkor­deon) werden Lieder inter­pre­tie­ren, die damals von den KZ-Häftlingen gesun­gen wurden. Mitver­an­stal­te­rin­nen sind die ev.-luth. Kirchen­ge­meinde St. Niko­lai Limmer und die Städ­ti­sche Erin­ne­rungs­kul­tur der Landes­haupt­stadt Hanno­ver. Beginn ist um 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Netzwerk-Veranstaltungskalender Septem­ber 2016 bis Februar 2017 erschie­nen

Die Broschüre »Lernen beim Erin­nern – Gegen­wart und Zukunft mitge­stal­ten. VVer­an­stal­tungs­ka­len­der des Netz­werk Erin­ne­rung und Zukunft in der Region Hanno­ver e.V. Septem­ber 2016–Februar 2017« bietet einen umfas­sen­den Über­blick über die Veran­stal­tun­gen zur Erin­ne­rungs­kul­tur in der Stadt und Region Hanno­ver im nächs­ten halben Jahr.

Titel Veranstaltungsfaltblatt | Bild: Privatarchiv Janet v. Stillfried

Netzwerk-Tagung am 23./24.09.2016 »Ganz norma­les Amts­wal­ten: Zum Handeln staat­li­cher Organe im Natio­nal­so­zia­lis­mus«

Die wissen­schaft­li­che Tagung des Netz­werk Erin­ne­rung und Zukunft in der Region Hanno­ver e. V. am 23./24.09.2016 widmet sich der Betrach­tung ganz »norma­ler« staat­li­cher Organe in der NS-Zeit. Damit soll ein wich­ti­ger Aspekt tota­li­tä­rer Herr­schaft heraus­ge­ar­bei­tet werden, der bei der Arbeit von Gedenk- und Erin­ne­rungs­in­itia­ti­ven zuguns­ten der offen­kun­di­gen und empö­ren­den Gewalt- und Terro­r­aus­übung der NS-Herrschaftsapparate oft zu kurz kommt.

CLINCH – Inter­dis­zi­pli­nä­res Festi­val vom 08. bis 11.09.2016

Wer ist innen, wer ist außen, wann und warum? Wie verlau­fen Grenz­li­nien? CLINCH will aufzei­gen, verschie­ben, entwir­ren, umkrem­peln und spren­gen – mittels Thea­ter, Kunst, Musik, Lite­ra­tur, Diskus­sio­nen, Stadt­rund­gang und Work­shops. Vier Tage lang stehen im Kultur­zen­trum Pavil­lon in Hanno­ver (post)migrantische und post­ko­lo­niale Posi­tio­nen und Perspek­ti­ven auf Gesell­schaft im Fokus. CLINCH hat diverse Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen mit ihren Ideen, Fragen und Stand­punk­ten einge­la­den. CLINCH vernetzt, greift ein und entwi­ckelt Stra­te­gien. CLINCH strei­tet für eine Gesell­schaft ohne Ausgren­zung. CLINCH macht unter­re­prä­sen­tierte Geschichte/n sicht­bar. CLINCH lädt alle ein, dabei mitzu­ma­chen.

Gedenktafel des »Hauptausschusses ehemaliger politischer Häftlinge«, September 1947. | Freizeit- und Bildungszentrum Weiße Rose, Handakten Gerhard Grande. Repro aus: Kulturamt LH Hannover: Konzentrationslager in Hannover, Ausstellung im Kubus 1983

Geden­ken an die Befrei­ung des KZ Conti-Limmer | So, 10.04.2016

Am 10. April 1945 wurden etwa 80 im KZ Conti-Limmer zurück­ge­blie­bene Frauen von ameri­ka­ni­schen Trup­pen befreit. Die übri­gen der etwa 1000 Gefan­ge­nen waren vier Tage zuvor gezwun­gen worden, zu Fuß zum KZ Bergen-Belsen zu marschie­ren. Der Arbeits­kreis »Ein Mahn­mal für das Frauen-KZ in Limmer« lädt in diesem Jahr wieder zu einer Gedenk­ver­an­stal­tung am Jahres­tag der Befrei­ung des KZ ein. Im Mittel­punkt der dies­jäh­ri­gen Veran­stal­tung werden Lieder stehen, die von den Frauen gesun­gen wurden und von denen in zahl­rei­chen Häft­lings­be­rich­ten die Rede ist.

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Netzwerk-Veranstaltungskalender März bis Juni 2016 erschie­nen

Die Broschüre »Reli­giöse und kultu­relle Viel­falt – Heraus­for­de­run­gen einer gemein­sa­men Erin­ne­rungs­kul­tur. Veran­stal­tungs­ka­len­der des Netz­werk Erin­ne­rung und Zukunft in der Region Hanno­ver e. V. März–Juni 2016« bietet einen umfas­sen­den Über­blick über die Veran­stal­tun­gen zur Erin­ne­rungs­kul­tur in Landes­haupt­stadt und Region Hanno­ver.

Screenshot digitaler Stadtrundgang

Einla­dung: Vorstel­lung des digi­ta­len Stadt­rund­gangs Hanno­ver 1933–45

Zukunft heißt Erin­nern: Mit Gegen­warts­tech­nik wird nun ein Kapi­tel hanno­ver­scher Geschichte neu erleb­bar gemacht. Ein digi­ta­ler Stadt­rund­gang des Stadt­ju­gend­rings Hanno­ver e. V. und des Netz­werks Erin­ne­rung und Zukunft in der Region Hanno­ver e. V. führt zu Orten von Verfol­gung und Wider­stand in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus. Der Öffent­lich­keit präsen­tiert wird der digi­tale Stadt­rund­gang am 15.12.2015 um 15:00 Uhr im Neuen Rathaus Hanno­ver.

Demons­tra­tion gegen Asyl­ge­setz­ver­schär­fung am 30.10.2015 in Hanno­ver

Bereits eine Woche früher als ange­kün­digt, am 24.10.2015, ist die nächste Verschär­fung des Asyl­rechts in Kraft getre­ten. Im Bundes­tag wurde sie mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit durch­ge­wun­ken. Erst vor 3 Mona­ten hatte die Bundes­re­gie­rung eine Asyl­rechts­ver­schär­fung beschlos­sen, die unter ande­rem durch massive Auswei­tung der Abschie­be­haft eine neue Stufe der Krimi­na­li­sie­rung von Geflüch­te­ten einge­lei­tet hat. Die neueste Geset­zes­ver­schär­fung, die die Zahl der Abschie­bun­gen deut­lich erhö­hen und Flücht­linge abschre­cken soll, ist auch die zyni­sche Antwort der Bundes­re­gie­rung auf den immer gewalt­tä­ti­ger werden­den rassis­ti­schen deut­schen Mob. Doch den Rassist_innen zu geben, was sie wollen, wird nur ihre Posi­tio­nen stär­ken! Daher ruft das »Bünd­nis für bedin­gungs­lo­ses Blei­be­recht Hanno­ver« zu einer Demon­s­ta­tion am Frei­tag, 30.10.2015 um 17.00 Uhr in Hanno­ver auf.

»Offenes Denkmal«: Wie soll der Erinnerungsort für das KZ Conti-Limmer aussehen? | AK KZ Limmer

Tag des offe­nen Denk­mals, 13.09.2015: Info­stand und ‑veran­stal­tung des AK KZ Limmer

Der AK »Ein Mahn­mal für das Frauen-KZ in Limmer« nimmt den dies­jäh­ri­gen Tag des offe­nen Denk­mals am Sonn­tag, 13. Septem­ber, zum Anlass, um über den aktu­el­len Stand bezüg­lich der Mahnmal-Planungen zu infor­mie­ren und öffent­lich mit Inter­es­sier­ten darüber zu disku­tie­ren. Außer­dem gibt es – in Bezug auf das dies­jäh­rige Motto »Hand­werk, Tech­nik, Indus­trie« – Lesun­gen aus Berich­ten ehema­li­ger Gefan­ge­ner, die von den Arbeits­be­din­gun­gen in den Fabri­ken, in denen sie einge­setzt worden waren, erzäh­len.

Asyl­ge­setz­ver­schär­fung stop­pen! Demons­tra­tion am 03.07. in Hanno­ver

Am 3. Dezem­ber 2014 verab­schie­dete des Bundes­ka­bi­nett einen Entwurf für ein neues Asyl­ge­setz. Dieser sieht vor, dass Flücht­linge, die nach dem Dublin III-Abkommen wieder in das Erst­auf­nah­me­land zurück müssen, in Haft genom­men werden können. Außer­dem soll die Aufnah­me­haft einge­führt werden und poli­tisch aktive Geflüch­tete sehen sich mit der Drohung konfron­tiert, für ihren Akti­vis­mus leich­ter abge­scho­ben werden zu können. Insge­samt soll – bislang weit­ge­hend unbe­ach­tet von der Öffent­lich­keit – die gravie­rendste Verschär­fung des Asyl- und Aufent­halts­ge­set­zes seit der Abschaf­fung des Grund­rechts auf Asyl Anfang der 90er-Jahre verab­schie­det werden. | Demons­tra­tion am 03.07.2015, 19:00 Uhr, Weiße­kreuz­platz

Asyl­ge­setz­ver­schär­fung stop­pen! Demons­tra­tion am 17.04. in Hanno­ver

Am 3. Dezem­ber 2014 verab­schie­dete des Bundes­ka­bi­nett einen Entwurf für ein neues Asyl­ge­setz. Dieser sieht vor, dass Flücht­linge, die nach dem Dublin III-Abkommen wieder in das Erst­auf­nah­me­land zurück müssen, in Haft genom­men werden können. Außer­dem soll die Aufnah­me­haft einge­führt werden und poli­tisch aktive Geflüch­tete sehen sich mit der Drohung konfron­tiert, für ihren Akti­vis­mus leich­ter abge­scho­ben werden zu können. Insge­samt soll – bislang weit­ge­hend unbe­ach­tet von der Öffent­lich­keit – die gravie­rendste Verschär­fung des Asyl- und Aufent­halts­ge­set­zes seit der Abschaf­fung des Grund­rechts auf Asyl Anfang der 90er-Jahre verab­schie­det werden. Termine: Info­ver­an­stal­tung am 10.04., 18:00 Uhr, im UJZ Korn­straße | Demons­tra­tion am 17.04., 17:00 Uhr, Stein­tor