Autor: Admin

Französische Gefangene nach ihrer Befreiung im KZ Limmer | Foto: Algoet, Quelle: Historisches Museum Hannover

Geden­ken an die Befrei­ung der hanno­verschen KZ-Außen­lager, 10.04.2015

70 Jahre nach der Befrei­ung Hanno­vers und der KZ-Außenlager sollen die Spuren des KZ-Systems öffent­lich aufge­zeigt werden. Mit einem Bus fahren wir ausge­wählte Orte an, geden­ken der Opfer des unmensch­li­chen Systems »Vernich­tung durch Arbeit«, infor­mie­ren über die Geschichte der Orte und spre­chen mit Vertre­te­rIn­nen der enga­gier­ten Bürger­initia­ti­ven im Stadt­teil.

Container mit Transparent »Wunschproduktion – Stadt neu denken« | Wissenschaftsladen Hannover e. V.

Wunsch­pro­duk­tion »Der Stadt­teil seid Ihr«, 19.05.–20.06., Küchen­gar­ten | AK KZ Limmer sammelt Ideen und Meinun­gen, immer montags ab 17:00 Uhr

Vom 19.05. bis zum 20.06.2014 steht auf dem Küchen­gar­ten ein Über­see­con­tai­ner als Ort einer »Wunsch­pro­duk­tion« für Stadt­teiluto­pien. Das Projekt ruft Linde­ner und Linde­ne­rin­nen dazu auf, ihre Visio­nen des Zusam­men­le­bens im Stadt­teil zu äußern und sie in die Diskus­sion einzu­brin­gen. Der Arbeits­kreis »Ein Mahn­mal für das Frauen-KZ in Limmer« sammelt immer montags (außer am 09.06.) ab 17:00 Uhr Anre­gun­gen, Ideen, Meinun­gen rund um einen Gedenk­ort für das KZ Conti-Limmer auf dem künf­ti­gen Wasser­stadt­ge­lände. Am Montag, 16.06., gibt es ab 19:00 Uhr zusätz­lich eine Veran­stal­tung mit Lesun­gen aus Berich­ten ehema­li­ger Häft­linge des KZs.

Titelbild des Filmes »Geister der Vergangenheit«

Filme zu KZs und Zwangs­arbeit in Hanno­ver | 19.01. und 02.02.2014 | Apollo

Aus Anlass des Gedenk­ta­ges für die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus am 27. Januar zeigt das Apollo in Koope­ra­tion mit dem Arbeits­kreis »Ein Mahn­mal für das Frauen-KZ in Limmer« in zwei Sonn­tags­ma­ti­neen Doku­men­tar­filme zum Thema KZs und Zwangs­arbeit in Hanno­ver und bietet Raum für Diskus­sio­nen. Die Filmemacher/-innen stel­len ihre Filme persön­lich vor!

Führun­gen auf dem ehema­li­gen Lager­ge­lände am Tag des offe­nen Denk­mals, 08.09.2013

Am Tag des offe­nen Denk­mals am 8. Septem­ber 2013, der in diesem Jahr unter dem Motto »Jenseits des Guten und Schö­nen: Unbe­queme Denk­male?« steht, werden durch den Arbeits­kreis »Ein Mahn­mal für das Frauen-KZ in Limmer« die äuße­ren Umrisse des Lagers wieder markiert und es wird im Rahmen öffent­li­cher Führun­gen aus Berich­ten ehema­li­ger Gefan­ge­ner des Frauen-KZs Limmer vorge­tra­gen werden.

Logo Arbeitskreis Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer

Zeit­zeu­gIn­nen in Winsen/Aller gesucht

Der Tisch­ler Wilhelm Schein­hardt aus Winsen an der Aller hat im April 1945 acht weib­liche und zwei männ­li­che KZ-Häftlinge aus Frank­reich, die auf dem soge­nann­ten Todes­marsch von Hanno­ver nach Bergen-Belsen geflo­hen waren, bis zum Eintref­fen der briti­schen Trup­pen versteckt. Die Frauen waren zuvor im Frauen-KZ in Hannover-Limmer gewe­sen. Julius H Kriz­san würde nun gern wissen – auch im Auftrag des Arbeits­krei­ses »Ein Mahn­mal für das Frauen-KZ in Limmer« –, ob sich ältere Menschen an dieses Ereig­nis oder ande­res erin­nern. Hierzu ist ein Arti­kel auf celle​heute​.de erschie­nen.

Radio­bei­trag von Radio Flora zum KZ Limmer (46 Minu­ten)

Das Frauen-KZ in Linden-Limmer auf dem Gelände des ehema­li­gen Conti-Werks ist nur weni­gen Menschen bekannt. Wenn demnächst die »Wasser­stadt Limmer« errich­tet wird, ist die Erin­ne­rung daran im Wort­sinn über­baut. Der Situa­tion der im KZ Limmer inhaf­tier­ten Frauen widmet sich dieser Beitrag. An ihre Qualen, aber auch an ihre Über­le­bens­stra­te­gien soll erin­nert werden. Der Beitrag von Radio Flora wurde am 17. Juli 2012 gesen­det und kann unter www​.radio​flora​.de ange­hört werden (einfach auf »Weiter­le­sen …« klicken).