Geden­ken am 81. Jahres­tag der Befrei­ung des KZ Conti-Limmer

Etwa 60 Menschen erin­ner­ten am 10. April 2026 gemein­sam an die Befrei­ung des KZ-Außenlagers in Limmer vor 81 Jahren und gedach­ten der Frauen, die hier vor allem für die Conti­nen­tal AG Zwangs­arbeit leis­ten muss­ten.

Etwa 60 Menschen erin­ner­ten am 10. April 2026 gemein­sam an die Befrei­ung des KZ-Außenlagers in Limmer vor 81 Jahren und gedach­ten der Frauen, die hier vor allem für die Conti­nen­tal AG Zwangs­arbeit leis­ten muss­ten.

Nach der Begrü­ßung durch Horst Dralle beglück­wünschte Bezirks­bür­ger­meis­ter Rainer-Jörg Grube in seinem Gruß­wort den Arbeits­kreis »Ein Mahn­mal für das Frauen-KZ in Limmer« zum Erschei­nen des Buches »… nichts wird wie vorher sein.« mit Berich­ten ehema­li­ger Gefan­ge­ner des KZ Conti-Limmer.

Außer­dem erin­nerte er an die Verpflich­tung der Papen­burg AG, den geplan­ten Gedenk­ort für die KZ-Opfer sofort herzu­stel­len, wenn die Bauar­bei­ten der Bauge­mein­schaft JAWA auf dem angren­zen­den Grund­stück abge­schlos­sen sind.

Im Mittel­punkt der Lesung aus Berich­ten ehema­li­ger Gefan­ge­ner des Lagers stand dieses Mal die Zwangs­arbeit für die Conti­nen­tal AG im Werk Limmer, wo die Frauen in Zwölfstunden-Schichten vor allem Gasmas­ken herstel­len muss­ten. Das voll­stän­dige Skript steht unten als PDF-Datei zur Verfü­gung.

Eindrucks­volle musi­ka­li­sche Akzente im Rahmen der Lesung setzte der Musi­ker Cars­ten Beth­mann mit Saxo­fon und Percus­sion, dem der Arbeits­kreis an dieser Stelle noch einmal ganz herz­lich dankt!