»… ein abstump­fen­des und mühse­li­ges Leben, das aus jeweils zwölf Stun­den Fließ­band­ar­beit bestand«

10.04.2026, 16:30 Uhr: Gedenk­ver­an­stal­tung am Jahres­tag der Befrei­ung des KZ Limmer zur Zwangs­arbeit bei Conti­nen­tal

Das KZ Limmer war eins von vielen Hundert Außen­lagern im Deut­schen Reich, die ab 1943 bei Indus­trie­be­trie­ben einge­rich­tet wurden. Die Conti­nen­tal AG errich­tete es und »mietete« von der SS im KZ Ravens­brück Frauen u. a. aus Polen, Frank­reich und der Sowjet­union als Zwangs­arbei­terin­nen.

Vor allem in der Gasmas­ken­pro­duk­tion muss­ten diese Frauen teils körper­li­che Schwerst­ar­beit verrich­ten. Hinzu kamen Unter­ernäh­rung, Kälte, Schlaf­ent­zug durch Lager­dienste und »Straf­ap­pelle« sowie Miss­hand­lun­gen durch die Aufse­he­rin­nen.

Durch den massen­haf­ten Arbeits­ein­satz von Gefan­ge­nen
gegen Kriegs­ende wurde das KZ-System für viele deut­sche ­Arbeiter*innen unmit­tel­bar sicht­bar.

Im Mittel­punkt der Veran­stal­tung stehen Berichte von ­Gefan­ge­nen, in denen sie die Zwangs­arbeit im Continental-Betrieb Limmer eindring­lich schil­dern.

Die Lesung wird musi­ka­lisch beglei­tet von Cars­ten Beth­mann.

Datum
Frei­tag, 10. April 2026
16:30 Uhr

Ort
Gedenk­stein vor der Sack­mann­straße 40
30453 Hannover-Limmer
(bei schlech­tem Wetter:
Gemein­de­haus der St.-Nikolai-Gemeinde
Sack­mann­straße 27)

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