02.01.2014

Filme zu KZs und Zwangsarbeit in Hannover | 19.01. und 02.02.2014 | Apollo

Titelbild des Filmes »Geister der Vergangenheit«

Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zeigt das Apollo in Kooperation mit dem Arbeitskreis »Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer« in zwei Sonntagsmatineen Dokumentarfilme zum Thema KZs und Zwangsarbeit in Hannover und bietet Raum für Diskussionen.

Die Filmemacher/-innen stellen ihre Filme persönlich vor!

Eintritt jeweils 5,00 € | 4,00€

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  • So 19.01.2014 | 11:00 Uhr

Geister der Vergangenheit
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Hannover

BRD 2010, 42 Min.
R: Franziska Wenzel, Sören Köpke

Hannover – eine »ganz normale« deutsche Großstadt. Was weist heute noch darauf hin, dass allein hier in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs Zehntausende von Menschen unter unwürdigen Umständen zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden?

An diese »Geister der Vergangenheit« zu erinnern, ist Ziel des Dokumentarfilms von Franziska Wenzel und Sören Köpke. Der Film sucht nach den Spuren nationalsozialistischer Verbrechen und fragt nach den Opfern.

Am Ende steht die Frage, wie Erinnerungskultur in einer Stadt wie Hannover in Zukunft gestaltet werden soll. Franziska Wenzel und Sören Köpke haben über zwei Jahre Originalschauplätze aufgesucht, mit Historikern/-innen gesprochen, Zeitzeugenvideos gesichtet und Archivfotos zusammengesucht, um ein umfassendes Bild von dem verbrecherischen Phänomen »Zwangsarbeit« auf lokaler Ebene zu zeichnen.

Weitere Informationen unter www.apollokino.de/?datum=19.01.2014

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  • So 02.02.2014 | 11:00 Uhr

Ausgebeutet bis zum Umfallen
Zwangsarbeiterlager in Hannover

BRD 2011, 56 Min.
R: Hans-Jürgen Hermel, Shaun Hermel

Die Erinnerung an die rund 500 ehemaligen Zwangsarbeiterlager in und um Hannover ist heute vielerorts verblasst. Einige Gedenk­tafeln und Mahnmale erinnern an die Menschen, die in hannover­schen Betrieben zu Zwangs­arbei­ten gezwungen und vielfach ermordet wurden.

Die Historiker Hans-Jürgen und Shaun Hermel be­gleiten Über­lebende bei ihrer Rückkehr nach Hannover an die Orte der Ver­gangenheit. Der Film gibt Einblick in das (Über-)Leben der Frauen und Männer, die im Zweiten Welt­krieg aus ihren Heimatländern zur Zwangsarbeit verschleppt ­wurden.

Die Spuren­suche skizziert die Kluft zwischen dem Engage­ment von Stadt, Gewerkschaften und Bürger­­ini­tia­tiven für das Erin­nern einerseits – und dem Ver­leugnen in hannoverschen Unter­nehmen bis in die Gegen­wart.

Weitere Informationen unter www.apollokino.de/?datum=02.02.2014

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Außerdem zeigt das Apollo aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus:

  • So 26.01.2014 | 17:45 Uhr + 19:00 Uhr

Das Konzentrationslager Bergen-Belsen 1939–1945

BRD 1985, 45 Min.
R: Jürgen Corleis

Weitere Informationen unter www.apollokino.de/?datum=26.01.2014

 

  • Di 28.01.2014 | 17:45 Uhr + 19:00 Uhr

Das Tagebuch der Anne Frank

USA 1959, 152 Min.
R: George Stevens

Weitere Informationen unter www.apollokino.de/?datum=28.01.2014

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Unter dem folgenden Link finden Sie die Filmankündigung als Handzettel/Plakat. Über eine Weiterverbreitung freuen wir uns!

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